ORGANISATORISCHES FÜR GESETZLICH VERSICHERTE PATIENTINNEN UND PATIENTEN

Um ergotherapeutische Leistungen in Anspruch nehmen zu können, benötigen Sie eine ärztliche Verordnung bzw. ein Rezept für Ergotherapie von Ihrem Haus-, Allgemein- oder Facharzt. Die Ergotherapie des MVZ PAN INSTITUT für endokrinologie und reproduktionsmedizin ist für alle Kassen zugelassen.

Die erste Behandlungseinheit von gesetzlich Versicherten muss spätestens 14 Tage nach Ausstellung der Verordnung stattgefunden haben, ansonsten verfällt das Rezept. Bei Zuständigkeit durch die Unfallversicherungsträger muss innerhalb einer Woche nach Ausstellung der Verordnung begonnen werden. Wir freuen uns, wenn Sie

  • rechtzeitig einen Termin vereinbaren (Kontakt)
  • zum ersten Termin Ihre gültige Versicherungskarte (ggf. Befreiungsausweis) mitbringen
  • aktuelle Arztbriefe bzw. Befundberichte (Facharzt, Reha, Therapeuten usw.) dabei haben

 

Gesetzlich Versicherte

 

erhalten von ihrem Arzt ein Rezept mit der Aufschrift „Heilmittelverordnung 18, Maßnahmen der Ergotherapie“.

 

 

Wie bei der Physio- und Sprachtherapie auch beträgt die Zuzahlung für gesetzlich Versicherte nach § 61 des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) 10 % je in Anspruch genommener Behandlungseinheit plus 10 € Rezeptgebühr je ausgestelltem Verordnungsblatt. Die Zuzahlung richtet sich nach den jeweils gültigen Vergütungslisten der gesetzlichen Krankenkassen. Sie erhalten eine Rechnung über die zu leistende Zuzahlung. Zuzahlungen für Heilmittel wie die Ergotherapie können ebenso wie Zuzahlungen für Medikamente, Krankenhaus- oder Rehabilitationsaufenthalte in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Für nicht in Anspruch genommene Therapieeinheiten bekommen Sie die Zuzahlung selbstverständlich zurück.

 

Besitzen Sie einen Befreiungsausweis von Ihrer Krankenkasse sind Sie der Zuzahlungspflicht enthoben. Diesen können Sie beantragen, sobald Sie über einer bestimmten Belastungsgrenze liegen. Sie beträgt nach § 62 SGB V zwei Prozent des Bruttojahreseinkommens. Chronisch und dauerhaft in Behandlung befindliche Erkrankte können bereits bei einer Belastungsgrenze von einem Prozent des Bruttojahreseinkommens befreit werden.

Bitte beachten Sie, dass die Befreiung am Jahresende ausläuft und die Zuzahlungspflicht für restliche Therapieeinheiten einer noch laufenden Verordnung und für Verordnungen, die im neuen Jahr ausgestellt werden, wieder anfällt, sofern Sie keinen Befreiungsbescheid oder -ausweis für das Folgejahr vorlegen.

 

Patientinnen und Patienten der Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, Gemeindeunfallversicherungsverbände)

 

erhalten Leistungen der Ergotherapie auf Grundlage eines besonderen Verordnungsblattes. Diese Versicherungsfälle sind gemäß dem siebten Sozialgesetzbuch (SGB VII) auf Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten begrenzt. Eine Zuzahlung entfällt.