BEHANDLUNGSVERFAHREN/ -METHODEN: NEUROPSYCHOLOGISCH ORIENTIERTES HIRNLEISTUNGSTRAINING (KOGNITIVES TRAINING)

Denken und Handeln sind mehr als die Kunst, Rätsel zu lösen. Fähigkeiten wie Neues lernen, Planen und die Wahrnehmungsverarbeitung von Umweltreizen sind sehr komplexe Vorgänge unseres Gehirns. Sie sind immer aktiv - unabhängig von dem was wir gerade tun, vorhaben oder uns vorstellen.

 

Um diese Fähigkeiten bedarfsgerecht zu stärken, nutzen wir Arbeitsmaterialien, die auf altersentsprechende Bedürfnisse abgestimmt und auf alltagsrelevante Themen ausgerichtet sind (z.B. Neurotraining nach V. Schweizer et al., Neurovitalis). In bestimmten Fällen lohnt sich auch computergestütztes Hirnleistungstraining.

Alle Materialien können so angepasst werden, dass sie die kognitive Förderung einzelner oder mehrerer Funktionsfähigkeiten ansprechen. Lernleistungen hängen immer mit sensorischen und sensiblen Reizeinflüssen zusammen. Deshalb bezieht effektives Hirnleistungstraining - gewollt und strategisch - sinnliche Fähigkeiten wie bewusste Augenbewegungen, aktives (Zu)Hören und Begreifen durch Handgebrauch mit ein.

 

Kognitiv-geistige Aktivitätsangebote der Ergotherapie sind auf Anforderungen ausgerichtet, die sich aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen ergeben. Sie finden sich wieder in Planungs- und Problemlöseaufgaben, Gedächtnis- / Merkfähigkeitsübungen, im Aufmerksamkeits- / Konzentrationstraining oder bei Aufgaben, die unsere Lese-, Schreib-, Rechenkünste fordern.

 

Gerne können Sie eigene Aktivitätswünsche mitbringen. Stellt z.B. die Bewältigung einer organisatorischen Aufgabe aus Ihrem Lebensalltag oder das Ausfüllen eines Antrags eine große Herausforderung dar und muss dennoch erledigt werden, kann dies als sinnvolles Training genutzt werden.