THERAPIEMAßNAHMEN: PSYCHISCH-FUNKTIONELLE BEHANDLUNG

dient der Therapie psychiatrischer, gerontopsychiatrischer (altersbedingter) und seelisch-körperlicher (psychosomatischer) Beeinträchtigungen. Unsere psychische Energie ist Motor und Kraftquelle dafür, dass wir unsere tagtäglichen Aufgaben und Routinen erledigen sowie Spaß an der Durchführung gesellschaftlicher und freizeitbezogener Aktivitäten finden.

 

Die seelische Funktionsfähigkeit ist ein kompliziertes Gefüge in dem eigene Ansprüche, Erwartungshaltungen anderer, lebensgeschichtliche Ereignisse, unsere Persönlichkeit und vieles mehr eine Rolle spielen. Ähnlich wie sich körperliche Beschwerden auf die Erledigung der Aktivitäten des täglichen Lebens auswirken können, beeinflussen psychische Leiden unsere Arbeitsleistungen und die Lebensqualität.

 

Psychisch Leiden als Grunderkrankung und Folgesymptomatik eines Gesundheitsproblems - die Ergotherapie begleitet Sie.

 

Wenn die Bewältigung alltäglicher Anforderungen und die selbständige Lebensführung aufgrund einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung schwer fällt, können psychisch-funktionelle Behandlungen dabei unterstützen, bspw. Selbstvertrauen, Motivation, Entscheidungsfreude oder angemessene zwischenmenschliche Verhaltensweisen aufzubauen und zu stabilisieren.

 

Liegt dem psychischen Leiden eine körperliche Erkrankung zugrunde (oder umgekehrt) beziehen psychisch-funktionell ausgerichtete Behandlungen auch die Therapie der körperlichen und kognitiven Funktionseinschränkungen mit ein. Kommunizieren und Interagieren gehört genauso dazu wie die Entwicklung eines angemessenen Verhältnisses zwischen Entspannung/Ruhe und Anstrengung/ Stress.

 

 

Anm.: Psychisch-funktionelle Behandlungen können nur auf Basis einer nervenärztlich oder psychiatrisch gestellten Diagnose verordnet werden (z.B. Depression, somatoforme Störung, Angsterkrankung). Bei einer gesicherten psychischen Diagnose können auch andere ärztliche Fachrichtungen psychisch-funktionelle Behandlungen verordnen.